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indigo innovationspark bernburg gmbh stellt sich
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Geschichtliches
Auf Anregung des
Oberbürgermeisters Felix Leinveber fasste der Gemeinderat der Stadt
Bernburg 1898 den Beschluss, Bernburg zu einem Kur- und Heilbad zu
machen. Zu diesem Zwecke sollte ein Kurhaus errichtet werden. Die
Deutschen Solvay-Werke Bernburg erklärten sich bereit, die Sole, damals
die stärkste in Deutschland, kostenlos für den Kurbetrieb zur Verfügung
zu stellen. Die Bauarbeiten für das Kurhaus begannen im Spätsommer 1900
und am 1. Juli 1902 konnte die Badeeinrichtung in Betrieb genommen
werden.
Am 8. November 1902 erfolgte die
Einweihung des Kurhauses/Solbades, das sich in der charakteristischen
Übergangsarchitektur vom Historismus zum Jugendstil präsentiert.
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Vom 11. August 1914 bis 27. Januar 1919
wurde das Kurhaus bei eingeschränkt fortlaufendem Kurbetrieb als
Reservelazarett genutzt. Die 20-er und 30-er Jahre des letzten
Jahrhunderts waren gekennzeichnet durch umfangreiche Anbauten und durch
Wechsel in der Rechtsträgerschaft.
Der II. Weltkrieg beendete den
Kurbetrieb. Ab 19. September 1939 wurden alle Gebäude Lazarett. Mit
Ende des Krieges wurde daraus bis Sommer 1946 ein Hilfskrankenhaus.
Die Zeit bis 1990 ist wiederum durch
wechselnde Rechtsträgerschaften und Nutzungskonzepte gekennzeichnet.
Der eigentliche Kurhauskomlex kam am 1. Januar 1964 in die
Rechtsträgerschaft des Kreises Bernburg, Abteilung Gesundheits- und
Sozialwesen. Diese richtete in den ursprünglichen Baderäumen im rechten
Gebäudeflügel die physiotherapeutische Abteilung der Einheit
Krankenhaus- Poliklinik Bernburg und ein Internat für
Schwesternschülerinnen ein. Der übrige Teil wurde Kreiskulturhaus.
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Die Wiedervereinigung 1990 brachte
das Ende für Internat und Physiotherapie. Der Landkreis Bernburg und
die Stadt Bernburg (Saale) gründeten am 1. August 1997 die Bernburger
Theater- und Veranstaltungs- GmbH, die seitdem das Gebäude als Kultur-
und Tagungszentrum nutzt.
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Nach umfangreichen Sanierungs- und
Umbauarbeiten im rechten Gebäudeflügel des denkmalgeschützten
Kurhauses, sowie im neuerichteten Anbau wurde am 30. Juni 2000 durch
den Ministerpräsidenten des Landes Sachse-Anhalt, Herrn Dr. Reinhart
Höppner, das Zentrum für Wissenschaft und Technik Bernburg (ZWTB)
seiner Bestimmung übergeben. Als Gesellschafter der ZWTB GmbH fungieren
der Landkreis und die Stadt Bernburg, die Sparkasse Elbe-Saale und die
Hochschule Anhalt (FH). Mit der Errichtung des Zentrums konnten
innovative Unternehmen in Bernburg angesiedelt werden. Gleichzeitig
haben Forschungsgruppen der Hochschule Anhalt (FH) im ZWTB Laborräume
bezogen. Damit wurde eine engere Verbindung zwischen
technologieorientierten Forschungs- und Entwicklungsunternehmen der
Region und den Wissenschaftlern der Hochschule Anhalt (FH) hergestellt.
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